Modulbeschreibung

Modul 1 „Diagnostik in der Gesundheitsförderung“

Organisation: Online mit 2 Präsenzphasen (Blended Learning).

  • Kontaktzeit = 37,5 Stunden
  • Selbststudium (Vor‐/Nachbereitung der Modulinhalte, Bearbeitung von Übungsmaterialien, Klausurvorbereitung) = 150 Stunden 

Art der Prüfungsleistung: Pro Modul gibt es eine Abschlussklausur. Die Modulnote geht in die CAS Abschlussnote ein
(Gewichtung 50%).

Art der Studienleistung: Vor- und Nachbereitung der Modulinhalte, kontinuierliche Mitarbeit auf der Lernplattform,
Durchführung von Online-Tests, aktive Teilnahme an der Präsenzveranstaltung.

Lernziele

Die Studierenden sind nach Abschluss des Moduls in der Lage

  • zeitgemäße diagnostische Verfahren in der Gesundheitsförderung (Metabolische Leistungsdiagnostik, Bewegungsanalytik, Anthropometrie, Life-Logging, usw.) zu benennen und auszuwählen
  • die wichtigsten bildgebenden Verfahren hinsichtlich Aufwand, Kosten und Nutzen zu bewerten und einfache Diagnosemöglichkeiten zu benennen
  • Diagnostische Tests und deren Fehlerwahrscheinlichkeit und Verlässlichkeit einzuschätzen und Interpretationsmöglichkeiten zu erkennen
  • Klinische Funktionstests zur Feststellung der Gesundheit und körperlichen Belastbarkeit im Gesundheitsmanagement einzusetzen
  • Ergebnistendenzen von diagnostischen Tests zu vertreten
  • Strategien zu entwickeln um die Ergebniswahrscheinlichkeit von diagnostischen Tests zu erhöhen
  • Diagnostische Verfahren auf der Basis von Kosten- Nutzen-, Risiko- und Aufwandsabschätzung
    auszuwählen
  • die wichtigsten Abrechnungsmöglichkeiten gesundheitsbezogener Diagnostik zu
    benennen und anzuwenden.

Inhalte des Moduls


Im Modul werden die Grundprinzipien, konkrete Anwendungsbezüge, sowie die Rahmenbedingungen und Ansätze zur Interpretation moderner gesundheitsbezogener Diagnostik gelehrt. Dies ermöglicht den Teilnehmenden das Angebot zusätzlicher diagnostischer Optionen im Umfeld der Gesundheitsförderung und Prävention.

Im Einzelnen beinhaltet das Modul folgende Themenblöcke:

  • Prinzipien der gesundheitsbezogenen Diagnostik
  • Statistische Verfahren zur Charakterisierung von Messergebnissen (Messfehler, Reliabilität, Spezifität, Sensitivität)
  • Relation von Nutzen-Kosten-Aufwand-Risiko diagnostischer Verfahren zur Entscheidungsfindung auf Seiten des Anbieters
  • Abrechnungsmöglichkeiten gesundheitsbezogener Diagnostik (z.B. IGeL) und Zertifikatssysteme von Berufsverbänden
  • Die Anthropometrie als Referenzsystem zur Gesundheitsdiagnostik
  • Befundverständnis aus bildgebenden Verfahren zur gesundheitsbezogenen Basisdiagnostik
  • Labordiagnostik in der Gesundheitsförderung
  • Metabolische Leistungsdiagnostik und sportphysiologische Methoden (Lungenfunktion, Laktat, Atemgasanalyse, Herzfrequenz)
  • Verfahren zur Analyse der körperlichen Aktivität (GPS, Apps)
  • Fachpraktische Interpretation und Bewertungssysteme in der gesundheitsbezogenen Diagnostik (Analysesoftware etc.)
  • Empfehlungs- und Motivationssysteme zur Ermittlung und Umsetzung einer effizienten Gesundheitsförderung
  • Weitere diagnostische Verfahren zur Erfassung von spezifischen Organveränderungen im Rahmen der Gesundheitsdiagnostik


Modul 2 „Management in der Gesundheitsförderung“

Organisation: Online mit 2 Präsenzphasen (Blended Learning).

  • Kontaktzeit = 37,5 Stunden
  • Selbststudium (Vor‐/Nachbereitung der Modulinhalte, Bearbeitung von Übungsmaterialien, Klausurvorbereitung) = 150 Stunden 

Art der Prüfungsleistung: Schriftliche Ausarbeitung. Die Bewertung geht in die CAS Abschlussnote ein (Gewichtung
50%).

Art der Studienleistung: Vor- und Nachbereitung der Modulinhalte, kontinuierliche Mitarbeit auf der Lernplattform,
Durchführung von Online-Tests, aktive Teilnahme an der Präsenzveranstaltung.

Lernziele

Die Studierenden sind nach Abschluss des Moduls in der Lage

  • Sich im komplexen Gesundheitssystem zurecht zu finden
  • Chancen, Herausforderungen und Lösungsansätze des Gesundheitssystems zu erkennen
  • Spezifische Managementmethoden zu verstehen und in spezifischen Bereichen des Gesundheitssystems und der Gesundheitsförderung anzuwenden
  • Im Gesundheitswesen Projekte erfolgreich durchzuführen

Inhalte des Moduls

Im Modul werden zum einen Grundlagen zum deutschen Gesundheitssystem und seiner relevanten Institutionen zum anderen allgemeine und spezifische Managementmethoden sowie Grundkenntnisse der Betriebswirtschaftslehre vermittelt und an Praxisbeispielen angewendet.

Im Einzelnen beinhaltet das Modul folgende Themenblöcke:

  • Wesentliche Akteure und Handlungsebenen des Gesundheitssystems, sich daraus ergebene Chancen und Herausforderungen
  • Grundlagen der Gesundheitspolitik mit aktuellen Bezügen, Herausforderungen des stark zergliederten Systems, Reformansätze (Präventionsgesetz)
  • Grundlagen von Managementprozessen und den damit in Zusammenhang stehenden Grundlagen der Betriebswirtschaft bezogen auf das Gesundheitssystem, z.B.
    •  Grundlagen des Projektmanagements
    • Grundlagen des Qualitätsmanagements
    • Management in Gesundheitseinrichtungen, insbesondere Finanzmanagement
    • Public Health Action Cycle, Gesundheitsziele