Inhalt & Aufbau Modul II

Betriebliche Gesundheitsförderung in Theorie und Praxis


Modulverantwortliche
Prof. Dr. Kirsten Steinhausen/ Prof. Dr. med. Daniel König

Organisation
Online mit zwei Präsenzveranstaltungen (Blended Learning)

Angestrebter Abschluss
Bei Bestehen beider Module: “Certificate of Advanced Studies (CAS)”

Lernziele
Die Studierenden sind nach Abschluss des Moduls in der Lage:

  • den Hintergrund und Notwendigkeit eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) zu verstehen
  • die wesentliche Bestandteile des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Betrieben und sonstigen Institutionen zu benennen 
  • die verschiedenen Schritte und die Vorgehensweise bei der Etablierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu kennen und anhand von Fallbeispielen anzuwenden
  • die wesentliche Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu kennen und anhand von Fallbeispielen anzuwenden
  • die wichtigsten externen und internen Akteure des BGMs zu kennen und deren Relevanz einzuordnen
  • Die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Evaluation und Qualitätssicherung des BGM zu reflektieren.
  • konkrete gesundheitsfördernde Maßnahmen im Betrieb zu planen und um-zusetzen:

            - den individuellen Bedarf von Maßnahmen der BGF in den Firmen zu er-fassen

            - Voraussetzungen konkreter Maßnahmen zu benennen

            - Standardprozeduren innerhalb der Betrieblichen Gesundheitsförderungen zu bestimmen

            - individuelle Konzepte der BGF zu entwerfen, um langfristigen Erfolg und Nachhaltigkeit zu sichern

            - Methoden zur Prozessevaluation anzuwenden und konkrete Maßnahmen zur Optimierung zu entwickeln

 

Inhalte des Moduls

Im Einzelnen beinhaltet das Modul folgende Themenblöcke:

  • Hintergrund, Geschichte und Notwendigkeit eines BGMs; gesetzliche Rahmenbedingungen
  • Das BGM Haus: wesentliche Bestandteile des BGMS
  • Der BGM Zyklus: die verschiedenen Schritte bei der Einführung eines BGM; wesentliche verhalten- und verhältnisorientierten Maßnahmen
  • Kennzahlen zur Evaluation eines BGM
  • Wesentliche interne und externe Akteure des BGM; Relevanz der Kranken-kassen und des Präventionsgesetzes
  • Die Rolle der Arbeitssicherheit und der Betriebsmedizin im Rahmen des BGM
  • Arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken und Erkrankungen
  • Präventives Potential von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Bedarfsanalyse und Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern/Netzwerken
  • Planung, zeitgerechter Aufbau von Strukturen und Umsetzung von BGF
  • Evaluation, Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit
  • Kenntnis über die Bedeutung konkreter Maßnahmen von z.B. der:
  • körperlichen Aktivität zur Verbesserung/Vorbeugung von z.B.:

            - Rücken- und Sitzproblemen

            - Allgemeiner Fitness

            - Körpergewicht

            - kardiovaskulären Risikofaktoren

  • ausgewogenen Ernährung zur Verbesserung/Vorbeugung von z.B.:

            - Risikofaktoren chronisch degenerativer Erkrankungen durch optimierte Zufuhr von Vitamine, Spurenelementen und
              weiterer Schutznährstoffe

            - Körpergewicht

            - Magen-Darm-Problemen

  • Stressprävention und Stresscoping zur Verbesserung/Vorbeugung von z.B.:

            - allg. Leistungsfähigkeit

            - hoher Fehlzeiten

            - Burn-out Symptomatik

            - Zufriedenheit am Arbeitsplatz

  • Spezielle Arbeitszeitproblematik (z.B. Schicht)
  • Arbeitsplatzergonomie
  • Bedeutung, Planung und Umsetzung konkreter Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen

 

Veranstaltungsort
Hochschule Furtwangen 
Fakultät Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft 
Campus Furtwangen, O-Bau 
Luisenstraße 17 
D-78120 Furtwangen

Moduldauer
1 Semester

Kreditpunkte
8 CP nach ECTS

 

Arbeitsaufwand

Kontaktzeit 40 Stunden  

Selbststudium

(Vor-/Nachbereitung der Modulinhalte, Bearbeitung von Übungsmaterialien, Klausurvorbereitung)

 
160 Stunden

Art der Prüfungsleistung
Bearbeitung von Aufgaben während des Moduls; schriftliche Ausarbeitung einer Fallstudie. Die Bewertung geht in die CAS Abschlussnote ein (Gewichtung 50%).

Art der Studienleistung
Vor- und Nachbereitung der Modulinhalte, kontinuierliche Mitarbeit auf der Lernplatt-form, aktive Teilnahme an der Präsenzveranstaltung, Ausarbeitung eines relevanten Themas.

Voraussetzung für die Anrechenbarkeit des Moduls zur Vergabe des CAS 
Bestehen der Modulprüfung (schriftliche Abschlussarbeit) und Studienleistung

Teilnahmevoraussetzung
Abgeschlossene Berufsausbildung oder abgeschlossenes Hochschulstudium sowie in jedem Fall mindestens ein Jahr Berufserfahrung

Sprache
Deutsch

Studienmaterialien und empfohlene Literatur
Das für dieses Modul relevante Studienmaterial wird auf der Online-Plattform zur Verfügung gestellt.