Modulbeschreibung

Modul 1 „Gesundheitspsychologie und Beratung“

Organisation: Online mit 2 Präsenzphasen (Blended Learning).

  • Kontaktzeit = 37,5 Stunden
  • Selbststudium (Vor‐/Nachbereitung der Modulinhalte, Bearbeitung von Übungsmaterialien, Klausurvorbereitung) = 150 Stunden 

Art der Prüfungsleistung: Schriftliche Ausarbeitung. Die Modulnote geht in die CAS Abschlussnote ein
(Gewichtung 50%).

Art der Studienleistung: Vor- und Nachbereitung der Modulinhalte, kontinuierliche Mitarbeit auf der Lernplattform, Durchführung von Online-Tests, aktive Teilnahme an der Präsenzveranstaltung.

Lernziele

Die Studierenden sind nach Abschluss des Moduls in der Lage

  • Relevante Anwendungsfelder der Gesundheitspsychologie zu erkennen und psychische Störungen differenziert zu reflektieren.
  • Konkrete psychologische Maßnahmen zur Förderung der biopsychosozialen Gesundheit zu konzipieren und umzusetzen.
  • Problembereiche, Zielgruppen und Interventionsziele zu bestimmen und zu bearbeiten.
  • Präventions- und Gesundheitsförderungsthemen fachübergreifend zu analysieren.

Inhalte des Moduls

  • Psychologische Modelle des Gesundheitsverhaltens
  • Funktionsweise der Wahrnehmung, des Denkens, Lernens und der Motivation
  • Theorie und Übungen zur Selbst -und Fremdwahrnehmung
  • Zielgruppenspezifisches Gesundheitsverhalten
  • Zielgruppenorientierte Interventionsansätze
  • Einführung in die Gesundheitspsychologie
  • Grundlegende psychologische Modelle (und Persönlichkeit)
  • Modelle gesundheitsbezogenen Verhaltens inkl. Verhaltensmodifikation
    • Selbstmanagement und Selbstregulation
    • Gruppenprogramme zur Verhaltensmodifikation am Beispiel eines ausgewählten Präventionsthemas
  • Stressforschung
  • Gesundheitsverhalten und -einstellung am Beispiel ausgewählter Störungsbilder wie Burnout

Modul 2 „Betriebliches Gesundheitsmanagement in Theorie und Praxis“

Organisation: Online mit 2 Präsenzphasen (Blended Learning).

  • Kontaktzeit = 37,5 Stunden
  • Selbststudium (Vor‐/Nachbereitung der Modulinhalte, Bearbeitung von Übungsmaterialien, Klausurvorbereitung) = 150 Stunden 

Art der Prüfungsleistung: Schriftliche Ausarbeitung. Die Bewertung geht in die CAS Abschlussnote ein (Gewichtung
50%).

Art der Studienleistung: Vor- und Nachbereitung der Modulinhalte, kontinuierliche Mitarbeit auf der Lernplattform,
Durchführung von Online-Tests, aktive Teilnahme an der Präsenzveranstaltung.

Lernziele

Die Studierenden sind nach Abschluss des Moduls in der Lage

  • den Hintergrund und Notwendigkeit eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) zu verstehen 
  • die wesentliche Bestandteile des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in Betrieben und sonstigen Institutionen zu benennen 
  • die verschiedenen Schritte und die Vorgehensweise bei der Etablierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu kennen und anhand von Fallbeispielen anzuwenden
  • die wesentliche Maßnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu kennen und anhand von Fallbeispielen anzuwenden 
  • die wichtigsten externen und internen Akteure des BGMs zu kennen und deren Relevanz einzuordnen
  • Die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Evaluation und Qualitätssicherung des BGM zu reflektieren.
  • konkrete gesundheitsfördernde Maßnahmen im Betrieb zu planen und umzusetzen:
    • den individuellen Bedarf von Maßnahmen der BGF in den Firmen zu erfassen
    • Voraussetzungen konkreter Maßnahmen zu benennen
    • Standardprozeduren innerhalb der Betrieblichen Gesundheitsförderungen zu bestimmen
    • individuelle Konzepte der BGF zu entwerfen, um langfristigen Erfolg und Nachhaltigkeit zu sichern 
    • Methoden zur Prozessevaluation anzuwenden und konkrete Maßnahmen zur Optimierung zu entwickeln

Inhalte des Moduls

  • Hintergrund, Geschichte und Notwendigkeit eines BGMs; gesetzliche Rahmenbedingungen
  • Das BGM Haus: wesentliche Bestandteile des BGMS
  • Der BGM Zyklus: die verschiedenen Schritte bei der Einführung eines BGM; wesentliche verhalten- und verhältnisorientierten Maßnahmen
  • Kennzahlen zur Evaluation eines BGM
  • Wesentliche interne und externe Akteure des BGM; Relevanz der Krankenkassen und des Präventionsgesetzes
  • Die Rolle der Arbeitssicherheit und der Betriebsmedizin im Rahmen des BGM
  • Arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken und Erkrankungen
  • Präventives Potential von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Bedarfsanalyse und Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern/Netzwerken
  • Planung, zeitgerechter Aufbau von Strukturen und Umsetzung von BGF
  • Evaluation, Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit
  • Kenntnis über die Bedeutung konkreter Maßnahmen von z.B. der:
    • körperlichen Aktivität
    • ausgewogenen Ernährung
    • Stressprävention und Stresscoping
    • Spezielle Arbeitszeitproblematik (z.B. Schicht)
    • Arbeitsplatzergonomie

Bedeutung, Planung und Umsetzung konkreter Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen