CAS Angewandte Gesundheitsförderung


Das berufsbegleitende Zertifikatsstudium „Angewandte Gesundheitsförderung“ bietet Berufstätigen aus den Arbeitsfeldern der Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation die Möglichkeit einer wissenschaftlichen Vertiefung bzw. Erweiterung ihrer beruflichen Kompetenzen im Bereich Gesundheitspsychologie/Beratung und Gesundheitsförderung und hierbei insbesondere die Betriebliche Gesundheitsförderung und das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Das Zertifikatsstudium erstreckt sich über eine Dauer von 2 Semestern mit Präsenz- und Onlinephasen und beinhaltet 2 Module (siehe Modulbeschreibung).

Die Teilnehmenden sind nach Abschluss des CAS „Angewandte Gesundheitsförderung" in der Lage:

  • Präventions- und Gesundheitsförderungsthemen fachübergreifend zu analysieren sowie Problembereiche, Zielgruppen und Interventionsziele zu bestimmen und zu bearbeiten
  • Relevante Anwendungsfelder der Gesundheitspsychologie zu erkennen und psychische Störungen differenziert zu reflektieren sowie konkrete psychologische Maßnahmen zur Förderung der biopsychosozialen Gesundheit zu konzipieren und umzusetzen
  • Das Vorgehen bei der Etablierung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu planen
  • Individuelle Maßnahmen innerhalb der Betrieblichen Gesundheitsförderung zu entwerfen, umzusetzen und zu evaluieren 

Studienmodul I: Gesundheitspsychologie und Beratung

  • Psychologische Modelle des Gesundheitsverhaltens
  • Funktionsweise der Wahrnehmung, des Denkens, Lernens und der Motivation
  • Theorie und Übungen zur Selbst -und Fremdwahrnehmung
  • Zielgruppenspezifisches Gesundheitsverhalten
  • Zielgruppenorientierte Interventionsansätze
  • Einführung in die Gesundheitspsychologie
  • Grundlegende psychologische Modelle (und Persönlichkeit)
  • Modelle gesundheitsbezogenen Verhaltens inkl. Verhaltensmodifikation
  • Selbstmanagement und Selbstregulation
  • Gruppenprogramme zur Verhaltensmodifikation am Beispiel eines aus-
    gewählten Präventionsthemas 
  • Stressforschung
  • Gesundheitsverhalten und -einstellung am Beispiel ausgewählter Störungsbilder wie z.B. Burnout


Studienmodul II: Betriebliches Gesundheitsmanagement: Theorie und Praxis

  • Hintergrund, Geschichte und Notwendigkeit eines BGMs; gesetzliche Rahmenbedingungen
  • Das BGM Haus: wesentliche Bestandteile des BGMS
  • Der BGM Zyklus: die verschiedenen Schritte bei der Einführung eines BGM; wesentliche verhalten-und verhältnisorientierte Maßnahmen 
  • Kennzahlen zur Evaluation eines BGM 
  • Wesentliche interne und externe Akteure des BGM; Relevanz der Krankenkassen und des Präventionsgesetzes
  • Die Rolle der Arbeitssicherheit und der Betriebsmedizin im Rahmen des BGM
  • Arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken und Erkrankungen
  • Präventives Potential von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Bedarfsanalyse und Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern/Netzwerken
  • Planung, zeitgerechter Aufbau von Strukturen und Umsetzung von BGF
  • Evaluation, Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit
  • Kenntnis über die Bedeutung konkreter Maßnahmen von z.B. der:
    • körperlichen Aktivität
    • ausgewogenen Ernährung
    • Stressprävention und Stresscoping
    • Spezielle Arbeitszeitproblematik
    • Arbeitsplatzergonomie
  • Bedeutung, Planung und Umsetzung konkreter Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen

 

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